Jenny und Peer in Velen

von Danny
Am Freitag Abend fand in Velen ein Horsemanship Abend mit Jenny & Peer statt. Ich habe schon öfters Videos von den beiden gesehen und war ganz begeistert die beiden vor Ort sehen zu können. Trotz Eisregen, Wind und Temparaturen kurz vor dem Gefrierpunkt hat die Neugierde gesiegt. Ich muss sagen 4 Stunden in der eisigen Reithalle haben sich gelohnt. Die zwei haben die Grundzüge ihres Trainings sehr schön beschrieben und mit vier ihnen unbekannten Pferden auch demonstrieren können. 
Es war Training, wie man es sich wünscht. Basierend auf Vertrauen, Respekt, Verständnis und Führungsqualitäten, dabei immer die Entspannung des Pferdes im Blick. Beide hatten ein sehr schönes Gespür, wie weit man mit welchem Pferd gehen kann und konnten unter anderem mit dem richtigen Timing zwei verladeschwierigen Pferden den Anhänger näherbringen. Die Philosophie, so viel Druck wie nötig und so wenig wie möglich, zahlte sich besonders hier aus. Beide Pferde konnten sich am Ende auf der Rampe entspannen und haben schon nach einer kurzen Trainingseinheit Tendenzen gezeigt weiter in den Anhänger einzusteigen. Jenny und Peer hatten eingangs schon gesagt, dass es nicht das Ziel ist die Pferde komplett zu verladen, sondern so weit zu gehen, wie es das jeweilige Pferd zulässt. Ich würde mir wünschen, dass immer mehr Trainer genau so vorgehen! Einfach toll!
 
Mir hat außerdem imponiert, dass ihre eigenen Pferde immer noch eigene Ideen hatten. Sie haben mit ihren eigenen Pferden frei gearbeitet, somit konnte man schön das Vertrauensverhältnis sehen. Amy, die Stute mit der Jenny ihre Vorführung gemacht hat kam bei der Anhängerübung (mit Möhren im Trog) auf die Idee nicht mehr zuzuhören sondern statt dessen jede Gelegenheit zu nutzen in den Anhänger zu rennen um weiter zu fressen ;) Die zwei haben das einfach mit Humor genommen haben, statt über viel Druck die Pferde dazu zu bringen damit aufzuhören. Am Ende hat Jenny Amy dann doch noch einmal ans Seil genommen, damit Amy den ihr zugedachten Job - rückwärts in einen fremden Anhänger "einzuparken" - doch noch erledigt. Im Normalfall gibt es nichts im Anhänger, damit die Pferde sich auf ihren Job konzentrieren und sich nicht durchs Futter motiviert zu weit hinein wagen.
 
Die Zwei haben alles super erklärt, auch für Horsemanship Einsteiger empfehlenswert. 
Weitere Informationen und Neuigkeiten findet ihr auf dem Facebook Profil der zwei:
 
 
Jenny mit Amy und Peer mit Lex. Das sind ihr eigenen Pferde mit denen sie frei gearbeitet haben.
 
 
Aufmerksamkeit und Vertrauen, mit Körpersprache und etwas Zeit konnten sich die beiden ersten Demopferde schnell entspannen.
 
 
Jenny und Amy nach der Möhrchendiskussion ;) am Anhänger - wie gewünscht rückwärts eingeparkt.
 
 
Jenny macht mit ihrem verladeschwierigen Demopony Fortschritte am Anhänger, mit gesenktem Kopf erkundet das Pferdchen den Anhänger.
 
 
Peers Pferd für die Anhängerdemonstration war etwas nervöser, aber auch er konnte Entspannung, Ruhe und Vertrauen am Anhänger herstellen. Der erste Schritt zu einem Pferd, das sich gerne verladen lässt.

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