Tipps für den Fellwechsel

von Danny
Die Tage werden länger und die ersten Pferde verlieren ihren Winterplüsch. Das habe ich zum Anlass genommen mal bei Kunden, Freunden & Bekannten nach den heißesten Tipps zu fragen, wie man den Fellwechsel unterstützen kann. 
Um die Tipps in einen Kontext zu setzen habe ich für euch im Internet recherchiert und einige spannende Zusatzinformationen gefunden. Viel Spaß beim Lesen & ausprobieren ;)
 
Die Top 10 Tipps zum Fellwechsel:
  1. täglicher Freilauf mit Möglichkeit zum Wälzen
 

Das Wichtigste ist ein gutes Mineralfutter. 

Die deutschen Böden sind oft ausgelaugt und beinhalten in der Regel zu wenig Mineralien, besonders Selen, so dass die Pferde auf Mineralfuttergabe angewiesen sind.
Dazu habe ich hier einen interessanten Artikel gefunden:
 
 

An zweiter Stelle kommt hier die Zinkkur

Zink ist natürlich ebenfalls in Mineralfutter vorhanden, trotzdem könnte eine Zinkkur den Fellwechsel erleichtern. 
Zink gibt es in verschiedenen Formen, davon sind Zinksulfat und Zink-Chelat diejenigen, die die beste Bioverfügbarkeit aufweisen. 
Zink wird i.d.R. genug durch Gras und Heu aufgenommen, daher ist ein Mangel selten und wenn Mineralfutter gefüttert wird kaum anzutreffen.
Leider ist ein Zinkmangel über das Blutbild nur in extremen Fällen sichtbar. Zuerst werden die Reserven in Haut und Muskulatur aufgezehrt bevor das Blutbild einen Mangel anzeigt. Zu beachten ist, dass Phytinsäure im Getreide, Calcium und Kupfer die Zinkaufnahme verhindern. Ein Zinkmangel äußert sich über unspezifische Symptome. Erhöhte Infektionsneigung, schlechte Wundheilung, Schuppen, Sommerekzem, Kotwasser unter anderem. 
Hier ist ein spannender Artikel zu dem Thema:  
Ein schöner Artikel, der ins Detail geht, wie der Fellwechsel von statten geht: https://www.pferdefluesterei.de/a-z/fellwechsel/
 
 

Dicht gefolgt von dem höheren Energiebedarf

Der normale Energiebedarf unserer Freizeitpferde wird über ausreichend Gras und Heu gedeckt. Das ist bei dem Dauerfresser Pferd besonders wichtig, damit sich die Zähne wie von der Natur vorgesehen abnutzen, der Darm immer mit kleinen Mengen Raufutter gefüllt wird und um Magenproblemen vorzubeugen. Nur in Zeiten besonderer Belastung oder bei Sportpferden ist eine Kur oder dauerhafte Fütterung von Zusatzfutter notwendig. 
Ich persönlich halte von Futtermischungen und Müslis wenig und bevorzuge daher Alleinfuttermittel. Somit weiß ich genau, was drin ist. 
Um nun einem schlanken oder alten Pferd den Fellwechsel zu erleichtern kann energiereiches Zusatzfutter helfen. Welches Zusatzfutter Sinn macht muss man genau abwägen um den Stoffwechsel nicht zu überlasten. 
Luzerne, Soja oder Hafer sind hier gern genommene Varianten. 
 
 

Eine Kundin berichtete von guten Erfolgen mit Bierhefetabletten vom Drogeriemarkt

Bierhefe hat einen überraschend hohen Gehalt von Vitaminen, Mineralstoffe und Aminosäuren dadurch wird der Stoffwechsel des Pferdes optimal unterstützt. Dazu gehört natürlich auch der Aufbauprozzes von Haut, Fell und Hufen.
Bierhefe ist außerdem nicht nur für die Pferde sondern auch für uns Menschen spannend, mit den Bierhefeflocken lassen sich viele Gerichte lecker würzen, man kann dadurch Salz einsparen und auch wir profitieren ebenfalls von den tollen Inhaltsstoffen. 
Alle Details zu den Nährstoffen sind hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Backhefe#N%C3%A4hrwerte
 
 

Ein weitere Tipp auf natürlicher Basis war die Mariendistel

Zitat von der Website NATURE´S BEST: "Die Kraft der Mariendistel liegt in Ihren Samen. Daher werden NATURE´S BEST Mariendistel-Flocken aus den wertvollen reinen Mariendistelsamen hergestellt. Eine schonende Kaltpressung erhält die wertvollen Inhaltstoffe wie Öle, Flavonoide, Polysaccharide und das wichtige Silymarin. Silymarin ist ein besonders wirksamer Stoff und weist starke antioxidative Eigenschaften auf. So wird die Zerstörung von Zellmembranen verhindert, die Eiweißsynthese gefördert und die Zellregeneration beschleunigt."
Weitere Informationen: 
 
 

Kieselgur

Kieselgur hat eine feine poröse Struktur. Damit übernimmt es im Darm eine entgiftende Funktion. Außerdem besteht es aus natürlichem Silizium. Silizium unterstützt Haut, Haar und Horn bei der Neubildung und Regeneration.
Somit bringt es einen zweifachen Vorteil, nicht nur in der Zeit des Fellwechsels. Leider konnte ich keine vertrauenswürdigen Quellen finden, die die Wirkung oder die Funktion von Silicium beweisen würden. Falls jemand einen passenden Link hat, gerne her damit ;)
Quellen: 
 
 

Gute Erfahrungen wurden auch vom "Leber und Nierensaft Ewalia" berichtet

Dieser Saft enthält in flüssiger Form:  Mariendistelfrüchte, Birkenblätter, Brennnessel, Löwenzahnblätter, Löwenzahnwurzel
Die Mariendistel hatte ich weiter oben schon beschrieben. Spannend ist, dass eine Kundin das Produkt an sich selbst ausprobiert hat und ihre Schuppenflechte damit in den Griff bekam. 
 
 

Ein Allround Tipp um seinem Pferd etwas Gutes zu tun ist Kristallkraft No.1 

Durch die spezielle Zusammensetzung entgiftet es, räumt den Darm auf (wirkt ähnlich wie Flosamenschalen), bringt Hefen mit (Siehe Eintrag weiter oben "Bierhefe"), enthält Mariendistel (ebenfalls weiter oben)
Somit ist es tatsächlich ein schöner Allrounder um das Pferd zu unterstützen. 
 
 
Ein ganz pragmatischer Tipp kam von einer Offenstall Kaltblut Besitzerin :)

Bei Robustrassen hilft der FURminator um den Fellmassen Einhalt zu gebieten, besonders vom Winter in den Sommer. 

Der ist hier zu bekommen: https://amzn.to/32T7eL3
 
 

Täglicher Freilauf mit Möglichkeit zum Wälzen

Im Fellwechsel juckt es natürlich. Deshalb ist es gut für Pferde eine Möglichkeit zum Wälzen zu haben. Dadurch sind die Pferde ausgeglichener und zufriedener, was natürlich ein großes Plus bei der gemeinsamen Arbeit ist.
 
Es lohnt sich diese beiden Artikel ebenfalls anzusehen: 
Die Cavallo hat hier einen interessanten Artikel geschrieben: https://www.cavallo.de/medizin/wichtige-mineralstoffe-fuer-den-fellwechsel/
Ein schöner Artikel, der ins Detail geht, wie der Fellwechsel von statten geht: https://www.pferdefluesterei.de/a-z/fellwechsel/
 
 
 

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