11 Juli 2021

Erster Ausritt & die Sache mit dem Absteigen

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Ausritt mit Sandra & Das Ding mit dem Absteigen im Gelände

Am Montag kam meine ehemalige Kundin und Freundin Sandra mit ihrem Tinker Bradley zu uns! Ich habe mich sehr gefreut, denn so ein Besuch ist natürlich eine tolle Gelegenheit und Übungssituation für Luke. Unser Plan war gemeinsam ins Gelände zu gehen und einfach eine entspannte Runde zu drehen 🏞☀️

Das haben wir dann auch gemacht - um es kurz zu machen:

Es war ein toller Ausritt, der nach einer Wiederholung ruft 😄

Wieso ich zwischendurch abgestiegen bin und wie es danach weiterging erfahrt ihr jetzt ➡️➡️➡️

Ich baue das "Ausreittraining" immer so auf, dass ich von Anfang an ohne Begleitung ins Gelände gehe. So weit ist Luke allerdings noch nicht, da wir zuerst an seiner Schreckhaftigkeit, Vertrauen und Respekt gearbeitet haben. Spaziergänge klappen schon gut, das auch dann, wenn wir von unserer Hausrunde abweichen und unsere Beziehung wird immer besser. 🥰

Wir wissen, was wir voneinander zu erwarten haben.Deshalb habe ich mich eigentlich darauf eingestellt mit Luke zu laufen, während Sandra reitet. Dennoch sollte Luke seinen Sattel tragen "nur für den Fall", dass er so cool und gelassen ist, dass ich doch reiten kann. ☺️

Ich gehe lieber mit sehr niedrigen Erwartungen in Situationen, bin aber gerne vorbereitet auf "Geschenke" 🎁, wie damals im Winter, als Luke einfach so entspannt, konzentriert und zufrieden war, dass ich einfach ohne Sattel nur am Knoti ein paar Runden geritten bin.

Wir haben sonst selten Pferdebegleitung, daher wußte ich nicht, wie Luke reagieren würde. Außerdem ist er nach wie vor noch sehr Wetterabhängig ⛈💨 und lässt sich besonders durch Wind und Regen schnell aus dem Konzept bringen.

Also habe ich Luke in Ruhe gesattelt und auf das gemeinsame Abenteuer vorbereitet. Wir sind dann mit Sattel, Knotenhalfter, 3,20 m Zügel losgegangen. Nachdem Luke den Weg zum Reitplatz (ca. 5 Minuten Fußweg) sehr entspannt war und die Anwesenheit von Bradley eher positiv wirkte bin ich am Reitplatz aufgestiegen und wir sind losgeritten.😃😃😃

Unsere "Hausrunde" ist er super mitgegangen. Als er dann aber merkte, dass wir statt wie gewohnt rechts herum nun in die andere Richtung wollten hat er den Vorschlag gemacht umzudrehen 😉 Dazu muss man wissen, dass Luke dazu neigt übermäßig zu reagieren. Das heißt wenn man sich mit ihm anlegt dann kann es ziemlich ungemütlich werden und da er sich nicht wohl gefühlt hat (trotz Bradley an seiner Seite) ich aber möchte, dass er sich im Gelände entspannt bin ich abgesessen. Sofort ging der Kopf tief, Lecken und Kauen und Luke ist mir völlig entspannt in die "gruselige" Richtung gefolgt. Zwischendurch haben wir einen kurzen Spurt im Trab hingelegt, weil Luke dann doch sehr ins bummeln kam.

Den gesamten Ritt bin ich zweimal abgestiegen, weil Luke mir zu spannig und nervös wurde. Jeweils mit dem gleichen Ergebnis: Seine sofortige Entspannung. Ich liebe das muss ich euch sagen und es war eine ganz tolle Erfahrung, dass es auch bei ihm so funktioniert 😄

Er hat mich dann auch als wäre es das normalste der Welt jeweils von einer Parkbank wieder aufsitzen lassen. Das war ebenfalls super 🙂 Im Gegensatz zu mir wußte Luke, dass wir auf dem Rückweg sind und es kam von seiner Seite her kein Stocken mehr. Er ist superbrav weitergelaufen, auf einer sehr engen Straße kam ein Auto von hinten, das war kein Problem und auch bei einer Frau mit bellendem Hund hat er zwar unsicher geguckt ist dann aber sehr ordentlich daran vorbeigegangen. Zwischendurch hat er sogar die Führung übernommen.

Jetzt heißt es also üben, üben, üben - dann steht bald auch Ausritten im fremden Gelände nichts mehr im Wege.

Dankeschön Sandra für den schönen Ausritt 😀

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